Eigene Touren

Tour #6

 

Die mittlerweile sechste Tour habe ich diesesmal mit meiner älteren Tochter unternommen, mit der ich mich für eine Woche im Hotel Schaider in Ainring eingemietet hatte. Das Wetter war eher bescheiden aber zum Radeln gerade noch angenehm. Der schöne Radweg zwischen der Almbachklamm und der Laroswacht ist mittlerweile wieder hergerichtet und gut befahrbar.

Die Almbachklamm ist ja gottseidank auch schon seit einiger Zeit wieder geöffnet.

 

Vielleicht werde ich die Tour beim nächsten mal tatsächlich mal genau entgegen gesetzt fahren . . .

Fünfte Tour um den Untersberg

Die fünfte Tour gleicht ebenfalls wieder der vierten - außer dass ich diesesmal mit meiner Tochter, die für ein paar Tage zu Besuch war, gefahren bin. Und ich hatte erstmals meinen GPS-Tracker dabei, mit dem ich die Tour aufgezeichnet habe. Siehe großes Bild.

 

Erschreckend war allerdings dass der normalerweise so schöne Radweg zwischen der Almbachklamm und der Laroswacht, sehr stark durch Verschüttungen beeinträchtigt bzw. beinahe unpassierbar war.

Leider ist auch die komplette Almbachklamm durch das Hochwasser 2013 zurzeit gesperrt.

 

No. 4

Die vierte Radl-Tour unterscheidet sich nicht wesentlich von der letzten. Sie begann auch in Ainring aber nicht vom Wiesbachhof sondern in der Dorfstraße vom Hotel Schaider aus, bei dem wir bei unserer diesjährigen Männertour untergebracht waren.
Ich bin zunächst wieder über den Hammerauer Steg durch das österreichische Wals gefahren um in der dortigen Apotheke ein paar Besorgungen zu machen. In Österreich sind die meisten Medikamente um einiges günstiger als bei uns. Die Behelfsbrücke über die Glan ist mittlerweile fertiggestellt. In Richtung Salzburg über die Moosstrasse geht es nun wieder über Glanegg und Grödig (obligatorischer Halt bei Inge's Imbiss auf eine Apfelschorle) weiter nach Marktschellenberg. Hier fahre ich wieder rechts die Strasse hinauf - durch das malerische Marktschellenberg. Anschließend fahre ich entlang der Ache bis über die nächste Brücke nach rechts den Anstieg hinauf. Nach Erreichen der Almbachklamm fahre ich dieses Mal weiter hinein um die Brücke über den Almbach zu überqueren. Ich kann nun, wie vermutet, noch ein längeres wunderschönes Stück rechts der Ache weiterfahren bis es dann nicht mehr weitergeht und der Weg über die Ache zurück auf die Bundesstraße B304 Richtung Berchtesgaden geht.
Bei der Gaststätte Laroswacht geht es nochmal ein kurzes Stück wieder über die Brücke zurück. Danach auf bekannten Wegen weiter durch Berchtesgaden durch bis nach Bischofswiesen, Bayerisch Gmain, und Marzoll. Bei Piding entlang der Saalach fahre ich  zurück bis Hammerau. Beim Auwirt kehre ich erstmalig auf ein Weißbier ein und entscheide mich kurzfristig meinen Freund, den David Ho Zehnter, in Feldkirchen zu besuchen. Kurz danach ist die Tour dann geschafft.


Nun gehöre ich hoffentlich zu denen, die die Tour in einem Jahr zweimal gemacht haben . . .

Umrundung #3

Meine dritte Umrundung (im letzten Jahr musste ich zwangsweise leider aussetzen) hatte ich im Juni 2012 unternommen - erstmalig von Ainring-Wiesbach aus, wo wir auf einem sehr schön gelegenen Bio-Bauernhof Urlaub machten. Zunächst fuhr ich Richtung Ainring-Hammerau, wo ich zwischen den Ortsteilen An der Straß und Rauchenbücheln den Hammerauer Bahnhof passierte, ein kurzes Stück der Bundesstraße B20 entlang fuhr um mich beim Auwirt vorbei hinter dem Stahlwerk in Richtung  Saalachauen zu halten. Über den Hammerauer Steg (ich habe gelesen dass er mittlerweile mehr oder weniger offiziell "Nepomuk-Brücke" heißt) habe ich Bayern verlassen und befinde mich nun in Österreich und zwar in der Gemeinde Wals (Wals-Siezenheim). Nun fahre ich nach links und folge der Saalach einige hundert Meter und fahre dann nach rechts durch Wals, vorbei am Café Sturm) und das Walser Feld. Hinter der Bundesstraße sehe ich den sagenhaften Walser Birnbaum. Nun geht es erst in Richtung Gois, dann Viehhausen am Laschensky-Hof vorbei. Je mehr ich nach Grödig orientiere desto näher kommt mir der Berg. Ich passiere die Behelfsbrücke der Glan und befahre kurzzeitig Salzburg - bevor ich vor Glanegg die Autobahn überquere und anschließend den Ort selbst durchfahre. In Höhe von Schloss Glanegg halte ich mich links nach Grödig.
Nun kenne ich mich wieder aus und halte wie immer an der Talstation der Untersbergbahn bei Inge's Imbiss um mir einen kleinen Spezi zu gönnen. Bei St. Leonhardt halte ich kurz für ein paar Fotos an der Kirche und halte mich nun am Grenzstüberl vorbei nach Marktschellenberg. Hier fahre ich erstmals weg von der Bundesstraße B304 rechts den Hügel hinauf, durch das gefühlt menschenleere aber recht beschauliche Marktschellenberg durch und komme bei den bunten Häusern an der Achenbrücke (wo es rechts nach Ettenberg hinauf geht) wieder heraus. Hier schaue ich mir kurz die Pfarrkirche St. Nikolaus an. Anschließend fahre ich auf dem Parkplatz der Touristen-Information erstmalig rechts der Ache weiter (bergauf). Nach einiger Zeit geht es bergab und ich erreiche die Almbachklamm. Wahrscheinlich kann ich rechts der Ache weiterfahren, halte mich aber um eventuelle Umwege oder Zurückfahren zu vermeiden, wieder weiter auf der B304 in Richtung Berchtesgaden. Am Parkplatz des Salzbergwerks biege ich nach rechts und fahre kurz für ein paar Fotos am Schloss Adelsheim vorbei. Am Gasthaus Bier-Adam kehre ich auf ein Weißbier und Speckknödel ein. Dann geht es auf bekannten Wegen weiter durch Berchtesgaden durch bis nach Bischofswiesen und seinen Ortsteilen. Vorbei beim "weltberühmten" Huber-Sepp. Vor Hallthurm geht es dann rechts auf Feldwegen - relativ nahe am Untersberg entlang bergauf-bergab durch Wälder bis nach Bayerisch Gmain. Ich biege nach rechts Richtung Großgmain, fahre aber vor der Grenze links durch Leopoldsthal und Weißbach (auf ein Glas Wasser bei Bekannten) bei Marzoll-Türk in die Saalachauen. Über den Saalach-Steg bei Piding fahre ich auf einem herrlichen Radweg flussabwärts durch Bichlbruck zurück bis Hammerau. Beim Auwirt komme ich wieder zum Vorschein, fahre ein Stück durch Hammerau und wenige Meter hinter dem Café links über die Bahngleise, anschließend über den Wiesbach - ziemlich erschöpft - zurück zum Ausgangspunkt nach Ainring-Wiesbach.

Zweite Umrundung

Zwischenrast an der Talstation der Untersbergbahn
Vor der Schautafel an der Talstation

Von der zweiten Umrundung im Mai 2010 gibt es nur diese beiden Bilder. Die Fahrt habe ich mit meiner Lebenspartnerin Iris unternommen- Der Weg war bis auf die letzten ca. 3 km identisch.Statt über Bad Reichenhall fuhren wir an Bayerisch Gmain vorbei über Marzoll-Weißbach zurück nach Piding.

Erste Fahrt um den Untersberg mit dem Fahrrad

Im September 2009 habe ich meine erste Untersberg-Umrundung gemacht. Ein lange gehegter Wunsch wurde wahr. Ich startete morgens um 10:00 Uhr in Piding (beim Fahrradverleih Planthaler) bei schönstem Wetter, während meine beiden Begleiter während unserer jährlichen Männertour es vorzogen den Zwiesel - zumindest bis zum Kaiser-Wilhelm-Haus in 1386 m Höhe - zu besteigen.

Der Weg ging vorbei an den Pidinger Milchwerken über die Eisenbahnschienen in Richtung der Saalachauen. Anschließend - Überquerung der Saalach und der Bundesstrasse 21 Richtung Marzoll. Hier bin ich bisher noch nie gewesen; von diesem Blickwinkel sieht alles etwas fremd aus. Der seitliche Blick zurück auf den Fuderheuberg erinnert an den Rücken eines Dromedars. Also weiter – durch Marzoll durch; rechts das Schloss, ein kleiner Anstieg, an der Pfarrkirche St. Valentin und dem Friedhof vorbei und über die Landesgrenze nach Österreich. Noch ein Stückchen Wald und dann kreuze ich die L114. Nun wird es allmählich immer steiler und ich muss nach einigen 100 Metern schieben. Vorbei an der Waldschule und dann wieder ein Stück radeln – schieben usw. Ich passiere den Latschenwirt; die Strecke geht weiter auf und ab. Irgendwann halte ich an einer Quelle neben einer kleinen Waldkapelle. Diverse Hinweistafeln und große eigens aufgestellte Gesteinsblöcke bezeugen, dass ich mich auf dem Marmorweg des Untersbergmuseums befinde. Nun geht es fast nur noch abwärts. Ich habe die Salzburger Festung und den Gaisberg im Blick. Der Weg führt über das Hinweisschild zum Marmorwerk Steindl (nochmal eine kurze Rast) hinab bis Fürstenbrunn vorbei an der Kugelmühle, die ich erst hinterher auf einer Karte entdecke. Nun geht es auf ebener Strecke weiter durch die Orte Glanegg und Grödig. Dazwischen ein kleiner Abstecher durch einen Gutshof. Hier ist auch der Mozart-Radwanderweg ausgeschildert. Ich höre die Autobahn die entlang des Weges führt. Die Gipfelstation am Geiereck ist gut zu sehen; es fährt gerade eine blaue Gondel ein. Die erste ausgedehntere Rast mache ich an einer kleinen Gaststätte gegenüber der Enzian-Brennerei Schroffen und genehmige mir ein Radler – leider nur mit Pampelmusen-Geschmack. Ich schwinge mich wieder auf und komme hinein nach St.Leonhard, fahre vorbei an der Talstation der Untersbergbahn und fahre nach dem Häuschen der „Tourist Information Grödig“ rechts in Richtung Berchtesgaden. Schräg gegenüber ist der Hotel-Gasthof Schorn, wo ich 2011 erstmals übernachtet hatte. Entlang der Berchtesgadener Ache, die in Österreich Königsseeache heißt, fahre ich auf der Bundesstraße 160 bis Marktschellenberg. Kurz vorher habe ich die Grenze nach Deutschland passiert. Nach einiger Zeit erreiche ich die Abzweigung zur Almbachklamm. Dem gut ausgebauten Weg folge ich für eine halbstündige Unterbrechung, um einige Marmorkugeln zu kaufen. Zurück zur Bundesstraße, die seit Deutschland nun B 305 heißt, fahre ich rechts weiter, vorbei am Enzian-Grassl in der Unterau. Ich habe mittlerweile einen herrlichen Blick auf den Watzmann, der sich hoch vor mir auftürmt. Links sehe ich den Hohen Göll und den Kehlstein mit dem Kehlsteinhaus. Grandiose Sicht – herrliches Wetter. Kurz vor dem Salzbergwerk fahre ich rechts relativ steil hinauf in den Ort Berchtesgaden; vorbei am Weg zur Kneifelspitze. Ein Stück weiter scharf rechts sehe ich das Schloss Adelsheim, mache eine kurze Pause und genieße den Ausblick auf den Watzmann und den Hochkalter. Bevor ich durch die Fußgängerzone radele um mir beim Gasthof „Goldener Bär“ ein Weißbier zu gönnen, fahre ich durch den Innenhof der Stiftskirche St.Peter und Johannes und dem Berchtesgadener Schloss. Von dem eigentlichen Auftrag meines Bruders hier in den Geschäften etwas Bestimmtes für seine Frau zu besorgen erzähle ich hier lieber nicht. Ich verlasse nun allmählich Berchtesgaden wieder; schaue nochmal nach unten auf den Kreisel am Bahnhof und mache mich auf in Richtung Bischofswiesen, meiner nächsten Etappe. Über die einzelnen Ortsteile Stanggaß, Bischofswiesen selbst (mit einem kurzen Blick auf die Kastensteiner Wand), Winkl ,Loipl und Hallthurm halte ich mich auf der Bundesstraße. Die Schlafende Hexe, ein Ausläufer des Lattengebirges, drängt sich ins Bild. Je mehr ich mich ihr nähere umso undeutlicher werden Watzmann und Hochkalter hinter mir. Nach Hallthurm wird es für Radfahrer aufgrund des Autoverkehrs sehr eng und unangenehm. Ich hätte vorher nach rechts unten am Berg entlang fahren sollen habe ich leider erst später erfahren. Ziemlich erschöpft erreiche ich Bayerisch Gmain und schaue nach rechts auf die Plainburg. Irgendwie genieße ich aber dennoch den Blick auf die Staufengruppe und komme anschließend nach Bad Reichenhall. Das Treten fällt mir sogar in der ebenen Fußgängerzone immer schwerer aber ich erreiche dennoch die Saalachbrücke (natürlich mit Blick zurück auf das Müllnerhörndl) und halte mich rechts nach Piding/Pidingerau, wo ich mit letzter Kraft mein Rad abgebe und von meinen beiden „Gefährten“ schweißüberströmt aber glücklich im Auto „verstaut“ werde und es geht zurück in unsere Pension „Zum Poschnhof“. Meine beiden Kumpels sind fast genauso geschafft von ihrer Bergtour. Es ist mittlerweile 17:00 Uhr. Das heißt ich war insgesamt genau 7 Stunden unterwegs. Vermutlich habe ich für die reine Zeit auf dem Rad ca. 5 Stunden benötigt; die restlichen beiden Stunden gingen für die Rast, für die Marmorkugeleinkäufe, für die erfolglosen Besorgungen für meinen Bruder und die vielen Fotos drauf. Ich bin zwar kein geübter Radler, aber dennoch sehr stolz es geschafft zu haben. Ich bin mir sicher – es war nicht zum letzten Mal . . .